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Gemeinsam auf dem Weg

PILGERN im Pott von Recklinghausen nach Datteln

RECKLIGHAUSEN/GLADBECK – Zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 haben die Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen zahlreiche Kulturprojekte initiiert und unterstützt. Dabei wurde auch die Aktion „Pilgern im Pott“ gestartet, mit Pilgerwegen quer durch das Ruhrgebiet. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Kirchenkreise Recklinghausen und Gladbeck-Bottrop-Dorsten beteiligten sich daran und machten sich gemeinsam auf den Weg, um eine Teilstrecke des Pilgerwegs gemeinsam zu erkunden. Auf der ca. 15 Kilometer langen Tour über Suderwich zum Schiffshebewerk nach Henrichenburg fanden sie genügend Zeit, einander besser kennen zu lernen und die Gemeinschaft untereinander zu festigen.

Los ging es bei gutem Wetter morgens vom Haus des Kirchenkreises an der Limperstraße in Recklinghausen zum Café „Denk Mal“ in der ehemaligen Andreaskirche an der Beethovenstraße. Dort erwartete die Pilger im liebevoll eingerichteten Café ein hervorragendes Frühstück, das keine Wünsche offen ließ. So gestärkt ging es weiter zur Kreuzkirche nach Suderwich. Nach einer kleinen Erfrischung erläuterte Pfarrer Harald Wagner die Kirche mit ihren aussagekräftigen Fenstern und gab den Anwesenden noch ein paar gute Wünsche mit auf den Weg.

Der Weg führte die Wanderer weiter über die Brandheide an der Emscher und am Rhein-Herne-Kanal entlang zur Friedenskirche am Schiffshebewerk nach Datteln. Unterwegs besichtigte die Gruppe noch das Kunstwerk „Walkway and Tower“. Der im Rahmen der Emscherkunst.2010 entstandene Aussichtsturm, auch „Japanturm“ genannt, ist über einen 120 Meter langen Holzsteg erreichbar und eröffnet neue Einblicke in die Landschaft. Auf dem Holzsteg versuchte die Gruppe, mit blauen und roten Regencapes das Logo der Landeskirche abzubilden.

Nach dem langen Weg wurden die Wanderer an der Friedenskirche schon von Schifferseelsorger Horst Borrieß und Kirchmeister Eckhard Ostrowski mit ihrem Mitarbeiterteam erwartet. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Kirchenkreise stärken, bevor es dann nach einem gemütlichen Beisammensein am Abend wieder nach Hause ging.
Bild/Text: uka